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The Blind Side

Diese Tragikomödie, in der die frisch erblondete Sandra Bullock eine Hauptrolle ergatterte, spielt in den Südstaaten der USA. Es geht um den farbigen Michael Oher (Quinton Aaron), der nie selbst für sich einsteht und stets und ständig alles über sich ergehen lässt. Der rundliche Michael geht in eine christliche Privatschule und leidet unter einer stark ausgeprägten Lese- und Rechtschreibschwäche. Aufgrund seines massigen Körperbaus nahm ihn der Sportlehrer sofort ins Football-Team auf und erhoffte sich somit eine Verbesserung des gesamten Teams.

Michael musste sogar eine Zeit lang auf der Straße leben und wird nun schicksalshaft in das Haus der wohlhabenden Familie Tuchy geführt. Leigh Anne Tuchy, gespielt von Sandra Bullock, ist berüchtigt für ihr soziales Engagement und bemerkt Michael eines Abends allein in der Dunkelheit auf der Straße. Anfangs hält sie ihn für einen Mitschüler ihrer beiden Kinder und nimmt ihn einfach mit in ihre Villa. Obwohl Tuchy rasch herausfindet, dass dem nicht so ist, hält sie ihre hütende Hand über Michael. Im Handumdrehen bauen beide Charaktere eine besondere Beziehung zu einander auf, die Michaels zukünftiges Leben für immer prägen wird.

Sandra Bullock zieht in diesem beeindruckenden Film wirklich alle Register ihres Könnens und zieht das Publikum schnell in ihren Bann. In dem Film „The Blind Side“ kann sie nun wirklich das erste Mal eine resolute Frau mimen, die genau weiß, was sie will und wohin sie möchte. Tuchy bringt jedwede Klischees über die Menschen aus dem südlichen Teil der Vereinigten Staaten kräftig ins Wanken und regt zum Überlegen an.

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Hangover 2

Filmkritik Hangover 2

Wow! Lange nicht mehr so gelacht! Eben habe ich mich noch darüber gewundert wie viele Teile es eigentlich von Toy Story noch geben soll und schon kommt ein Sequel daher welches richtig stark ist. Hangover 2 zieht wieder alle Register und reiht sich nahtlos an Teil 1 an.

Dieses Mal steht die Hochzeit von Stu an. Er ist wohl mittlerweile von der Prostituierten aus Las Vegas (Teil 1) geschieden und möchte nun seine thailändische Freundin Heiraten. Die Hochzeit soll auch dort über die Bühne gehen weshalb alles zusammen dort hinfliegen. Doug und Phil überreden Stu dazu auch Alan einzuladen womit die Gruppe wieder komplett ist.

Am ersten Abend wird bereits klar, dass Stu nicht der erwartete Traummann ist, welchen er sich für seine Tochter gewünscht hatte. So stellt er ihn dann auch vor allen Gästen bloss und dementsprechend ist dann auch die Stimmung. Nichts desto trotz lässt sich Stu danach noch auf ein Bier am Strand ein. Eigentlich versucht er jeglichem Alkohol aus dem Weg zu gehen. Da aber der kleine Bruder seiner Verlobten auch dabei ist, sieht er keine Probleme.

Die Nacht vergeht, ein neuer Tag bricht an und die 3 erwachen einmal mehr irgendwo in irgend einer Stadt und können sich nicht mehr erinnern was passiert war. Zurück können sie noch nicht denn der kleine Bruder wird vermisst. Alles was von ihm noch da ist, ist ein Finger.

Nun startet eine hoffnungslos aussehende Suchaktion nach Teddy. Schnell wird klar, dass die Jungs in Bangkok sind, eine Millionenstadt. Wie beim letzten Mal (Hangover 1) versuchen sie nun Hinweise zu sammeln und Teddy zu finden. Zwei absolut verrückte Tage starten und ich persönlich konnte mich kaum halten vor lachen.

Die Macher von Hangover 2 haben es wieder geschafft eine Komödie ohne Lachpause zu produzieren. Meiner Meinung nach sehr sehenswert und wer den ersten Teil gesehen hat, der sollte erst recht ins Kino gehen.

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Shutter – Sie sind unter uns

Tun und seine Freundin Jane haben ausgelassen auf der Hochzeit eines Freundes gefeiert und sind nun spät Nachts auf dem Weg nach Hause, als Jane eine junge Frau mit dem Auto überfährt. Anstatt nachzusehen, ob sie vielleicht noch lebt, drängt Tun seine Freundin dazu, einfach weiter zu fahren.

Diese quälen Tagelang noch Gewissensbisse, dass sie der Frau nicht geholfen haben, während Tun so tut als wäre nichts gewesen, zumindest in der Öffentlichkeit, während er seiner Arbeit als Fotograf nachgeht. Er versucht es wenigstens, denn irgendwas stimmt mit seinen kürzlich gemachten Bilder nicht, von der Abschlussklasse an der Universität. Weiße Schlieren ziehen sich unschön über die Motive und er sieht in der Menge ein Mädchen, das dort nicht hingehört. Anfangs glaubt er, dass er sich das ganze einbildet. Richtig mulmig wird ihm aber, als er mit seiner Freundin telefoniert, welche ihm sagt, dass sie später käme, obwohl sie noch vor wenigen Augenblicken bei ihm in der Dunkelkammer war. Aber auch Jane bleibt von dem augenscheinlichen Geist der überfahrenen Frau nicht verschont.

Immer weiter zieht sich der Kreis um ihn und seine Freunde von der Uni enger zusammen, denn die Clique umgibt ein schreckliches Geheimnis.

Verunstaltete Fotos, geisterhafte Schatten darauf, bleiche Geister mit langen schwarzen Haaren, Schuldgefühle.

“Shutter -- Sie sind unter uns ” ist ein typischer Asienhorror, welcher Elemente aus bekannteren Titel zusammenwürfelt oder teilweise kopiert. “Geiz ist geil” gilt hier für Blut- und Splattereinlagen. In Shutter gibt es vor allem Jumpescares und Psychohorror, der auch mit einer FSK 16 durchaus den einen oder anderen einen erschrockenen Laut entlocken kann. Mit viel Makeup, entsprechenden Settings und einer doch recht tragischen Geschichte hinter dem Ganzen hat der thailändische Film vielleicht nicht das Genre neu erfunden, aber ganz pasabel umgesetzt. Die Schauspieler machen ihre Arbeit großteils sehr gut. Die deutsche Syncro mag keine Starbesetzung haben, aber die eine oder andere Stimme hat man schon öfters mal hören können.

Interessant sind auch kleine Einblicke in die durchaus plausibel erscheinenden Bildbeabeitungen eines Magazins, welches Fotos von Geistern abdruckt, die einem nur zeigen, dass man nicht alles glauben soll, was man sieht und nicht jedes schemenhafte Gesicht in einem Foto ist gleich eine ruhelose Seele.

Fazit:

Wer Ju-On oder das japanische Original von “Ring” mochte, kann mit Shutter wenig falsch machen. Auch wenn er nur wenig neue Ideen bietet, ist er zumindest für einen unterhaltsamen DVD-Abend durchaus zu empfehlen.

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Kaena – Die Prophezeiung

Axis, eine schwebende Bauminsel über den Wolken, ist die Heimat der einzigen Menschen, die auf dieser Welt leben. Dort herrscht der Hohepriester über das kleine Volk, welcher mit den “Göttern” kommuniziert und diese durch Opfergaben in Form eines klebrigen Saftes, der aus den Bäumen gewonnen wird,  bei Launen halten muss.

Allerdings handelt es sich bei den Fremd anmutenden Wesen nicht um Götter, sondern um Seleniten, eine Alienrasse, welche sich im tiefsten inneren von Axis niedergelassen haben.

Als der klebrige Saft zu versiegen droht, wäre mit seinem verschwinden auch Axis dem Untergang geweiht. Kaena will sich nicht Blind dem Schicksal ergeben und versucht durch die dicke Wolkendecke irgendeinen Weg zur Rettung ihrer Welt zu finden, nachdem sie für ihre kätzerischen Gedanken verbannt wurde.

Dabei stößt sie auf Vecarianer Opaz, dessen Rasse vor über 600 Jahren nahezu ausgelöscht wurde, als das Raumschiff, auf dem sie sich befanden, explodierte. Er ist der einzige Überlebende und zusammen mit ihm versucht Kaena die drohende Zerstörung aufzuhalten und ihr Volk zu retten.

Kaena -- Die Prophezeiung stammt aus einer kanadisch-französischen Produktion aus dem Jahre 2003. Die Animationen wirken teilweise ein wenig steif und dem Film fehlt es an Tiefe, dennoch ist er recht unterhaltsam mit seinen Fantasy- und Sci-Fi-Elementen sowie vielen gut inzsinierten Actionszenen. Allerdings hätte man noch viel mehr aus  der Geschichte herausholen können, die zeitweise ein wenig wirr erscheint.

Die deutsche, wie die englische Sprachfassung kann sich hören lassen, vor allem da bei Letzterem richtige Persönlichkeiten ans Micro geholt wurden. Der inzwischen verstorbene Richard Harris hauchte Vecarianer Opaz Leben ein, Angelica Houston vertonte die blutrünstige Königin der Seleniten und Kirsten Dunst lieh der Protagonisten Kaena ihre Stimme.

Fazit: Der Film ist durchaus einen Blick wert, jedoch durch seine etwas merkwürdig konstruierte Geschichte mehr für das etwas altere Publikum geeignet. Und da die DVD für einen Schnäppchenpreis bei Amazon zu haben ist, kann man hier nur wenig falsch machen.

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Harlem Hostel

Harlem Hostel ist ein Film um 3 Freunde die zusammen eine WG gründen. Zwei von ihnen haben nach einiger Zeit die Idee, die ziemlich grosse Wohnung in ein Hostel umzuwandeln. Sie stellen also kurzerhand einige zusätzliche Betten auf und versuchen Touristen anzulocken. Vor allem dank Partys und lockeren Regeln wird das Harlem Hostel ziemlich schnell beliebt und spricht sich bei den Touristen herum.

Dank immer mehr Touristen fliesst immer je mehr Geld und vor allem der cleverste der Crew beginnt langsam Fragen zu stellen. Denn offensichtlich haben die anderen zwei keine Bewilligung für das Hostel.

Für einen Lowbudget Film ist der Streifen wirklich sehr gut geraten und die unbekannten Schauspieler machen ihre Sache wirklich sehr gut. Die Story ist auch interessant und nicht von Anfang an absehbar. Eine sehenswerte Komödie.

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The Killing Jar (2010)

The Killing Jar ist ein Thriller, die Geschichte spielt komplett in einem Diner (Restaurant). Im Restaurant sind diverse Leute anwesende. Der Wirt, die Kellnerin, ein Polizist, ein ehemaliger Soldat, ein junges Pärchen und zwei unbekannte Fremde.

Als im Radio die Meldung eines Mordes an einer ganze Familie ertönt wird die Kellnerin misstrauisch und verdächtigt einen der Fremden. Als dieser sich nach einer Weile vom Polizist belästigt fühlt, holt dieser sein Gewehr und erschiesst den Polizisten kurzerhand und nimmt die restlichen Leute als Geiseln. Das Ziel der Aktion bleibt weitgehende unbekannt.

Kurz darauf erscheint ein Mann welcher dem Typen mit dem Gewehr Geld geben will. Dieser scheint aber nicht zu verstehen worum es geht und foltert den anderen, bis dieser zu gibt, dass das Geld für den Killer sei, welcher die Familie umgebracht hat. Offensichtlich muss der Mörder also im Restaurant sein, es ist aber nicht Typ mit dem Gewehr. Um herauszufinden wer der Mörder ist, beginnt er die anderen Geiseln zu foltern und hinzurichten.

Ein spannender Thriller mit eher überraschendem Ausgang. Toller Film mit Michael Madsen und Harold Perrineau (bekannt aus LOST).

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Michael Clayton

Michael Clayton ist ein Anwalt. Er arbeitet in einer Kanzlei, wo seine Stellung nicht wirklich klar ist. Er wird dort eingesetzt wo es mehr als ein normaler Anwalt braucht. Ein Aufräumer…

Als ein etwas in die Jahre gekommener Anwalt der Kanzlei anfängt gegen einen Kunden zu arbeiten wird Clayton eingeschaltet. Er soll sich um den Anwalt kümmern und ihm ausreden gegen den Kunden zu arbeiten. Arthur kann Clayton jedoch fast überzeugen, dass der Kunde, eine Chemiefirma mit ihren Produkten diverse Tote verursacht hat und dies zu verheimlichen versucht. Dabei schreckt die Firma vor nichts zurück. Mit der Zeit wird immer klarer das Arthur tatsächlich von Leuten verfolgt und anschliessend umgebracht wird. Auch Michael Clayton ist in Gefahr und entgeht nur knapp einem Attentat.

Ein weiterer hervorragender Film mit George Clooney. Sehr spannend und äusserst sehenswert.

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