Movie Feuds – Umstrittene Filme diskutiert
Heute bin ich zufällig via YouTube auf Movie Feuds gestossen. Movie Feuds ist eine wöchentliche Video Show (so nennt sich das glaube ich) in welcher Adam und Cory jeweils einen Film diskutieren. Dabei werden meist etwas ältere Filme gewählt welche man entweder lieben oder hassen muss.
Es gibt ja immer wieder Filme welche quasi ganz klar zwei Lager haben. Das Lager der Unterstützer und das Lager derjenigen die den Film für absolut überflüssig halten. Und so wundert es auch nicht, dass Adam und Cory immer auch wieder über zweite Teile sprechen. Denn nicht immer muss ein zweiter Teil auch besser sein.
Während der Show vertreten die beiden jeweils eines dieser Lager und versuchen dann den anderen zu überzeugen, dass er falsch liegt. Was natürlich nie funktioniert
Die Ausschnitte welche zwischendurch gezeigt werden sind immer ziemlich gut und passend gewählt und machen die Show zusätzlich interessant. Es macht sogar Spass Reviews zu Filmen zu sehen welche man nicht gesehen hat.
Noch interessanter sind dann aber die Diskussionen zu Filmen welche man kennt. Dort kann es dann durchaus vorkommen, dass man plötzlich das Lager wechselt, da man auf einmal sieht wie lächerlich ein Film ist. Das kann aber natürlich auch daran liegen, dass die meisten 10 Jahre alt waren als sie “Kevin allein Zuhause” gesehen hatten
Wer also fit ist mit Englisch und sich für Filme interessiert der sollte sich die Show mal ansehen. Macht auf jeden Fall Spass!
Preview: Horrible Bosses
Boah! Den Trailer für den Film Horrible Bosses habe ich mir jetzt bestimmt schon 10 mal angesehen! Ich kann mich echt nicht erinnern mich jemals so auf einen Film gefreut zu haben, unglaublich! Seit Wochen warte ich darauf!
- Jason Bateman und Jennifer Aniston ergänzen sich hervorragend. Ausserdem bin ich ein grosser Fan von Bateman seit ich “Arrested Development” endlich auf Englisch gesehen habe (ist ja totlangweilig auf Deutsch).
- Colin Farrell’s Frisur ist der absolute Knaller, das muss man doch einfach sehen!
- Charlie Day liebe ich einfach seit ich It’s always sunny in Philadelphia kenne.
- Kevin Spacey… Klassiker.
- Im Weiteren verspricht die Story ziemlich interessant zu sein.
Sobald der Film hier anläuft werde ich auf jeden Fall dabei sein und hier auch darüber berichten!
Hangover 2
Filmkritik Hangover 2
Wow! Lange nicht mehr so gelacht! Eben habe ich mich noch darüber gewundert wie viele Teile es eigentlich von Toy Story noch geben soll und schon kommt ein Sequel daher welches richtig stark ist. Hangover 2 zieht wieder alle Register und reiht sich nahtlos an Teil 1 an.
Dieses Mal steht die Hochzeit von Stu an. Er ist wohl mittlerweile von der Prostituierten aus Las Vegas (Teil 1) geschieden und möchte nun seine thailändische Freundin Heiraten. Die Hochzeit soll auch dort über die Bühne gehen weshalb alles zusammen dort hinfliegen. Doug und Phil überreden Stu dazu auch Alan einzuladen womit die Gruppe wieder komplett ist.
Am ersten Abend wird bereits klar, dass Stu nicht der erwartete Traummann ist, welchen er sich für seine Tochter gewünscht hatte. So stellt er ihn dann auch vor allen Gästen bloss und dementsprechend ist dann auch die Stimmung. Nichts desto trotz lässt sich Stu danach noch auf ein Bier am Strand ein. Eigentlich versucht er jeglichem Alkohol aus dem Weg zu gehen. Da aber der kleine Bruder seiner Verlobten auch dabei ist, sieht er keine Probleme.
Die Nacht vergeht, ein neuer Tag bricht an und die 3 erwachen einmal mehr irgendwo in irgend einer Stadt und können sich nicht mehr erinnern was passiert war. Zurück können sie noch nicht denn der kleine Bruder wird vermisst. Alles was von ihm noch da ist, ist ein Finger.
Nun startet eine hoffnungslos aussehende Suchaktion nach Teddy. Schnell wird klar, dass die Jungs in Bangkok sind, eine Millionenstadt. Wie beim letzten Mal (Hangover 1) versuchen sie nun Hinweise zu sammeln und Teddy zu finden. Zwei absolut verrückte Tage starten und ich persönlich konnte mich kaum halten vor lachen.
Die Macher von Hangover 2 haben es wieder geschafft eine Komödie ohne Lachpause zu produzieren. Meiner Meinung nach sehr sehenswert und wer den ersten Teil gesehen hat, der sollte erst recht ins Kino gehen.
Paul (Film Kritik)
Diese Film Kritik betrifft den Film Paul.
In Paul erfüllen sich zwei Geeks aus England einen lang ersehnten Traum. Sie reisen mit dem Wohnwagen durch die USA. Ihre Route führt sie zu allen Orten wo angeblich Aliens oder Ufos gesichtet wurden.
Als die beiden dann tatsächlich auf einen Alien treffen beginnt ein grosses Abenteuer für die beiden. Denn Paul ist ein ziemlich verrückter Typ und irgendwie so gar nicht wie man sich einen Alien vorstellt. Paul ist auf der Flucht und die beiden Engländer beschliessen ihm zu helfen. Von da an werden die drei vom Secret Service durchsucht, verfolgt und beschossen.
Paul selbst erinnert zum Teil an die Aliens aus Man in Black, dennoch scheint er vollkommen anders zu sein. Zum Teil ist er unfreundlich, hat aber doch ein gutes Herz.
Meiner Meinung nach ein sehr sehenswerter Film mit einigen sehr lustigen Szenen. Die Story ist interessant und kreativ. Sehr gut gefallen hat mir auch Simon Pegg in der Hauptrolle (neben Paul).
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Flint Lockwood ist schon von klein auf ein begeisterter Wissenschaftler, allerdings weniger erfolgreich. Mit den Jahren steigerte er sich immer weiter hinein und ist nicht wirklich begeistert davon, eines Tages das kleine Geschäft seines Vaters zu übernehmen.
Also setzt er sich daran etwas zu erfinden, dass nicht nur seinen Vater stolz auf ihn machen soll, sondern auch der Flaute in der Stadt einhalt gebietet, denn die kleine Stadt ist leider nicht mehr die Goldgrube, die sie einst war. So baute er den FLDSMDFR (Flitzem-deför), eine Maschine, die Wasser in jedes beliebige Essen umwandeln kann. Schon bald begannen Hamburger, Pizzastücke und Pommes vom Himmel zu regnen und Flint wird zum Helden.
Doch leider wärt die Freunde nicht lange, denn durch die vielen Essenswünsche wird die Maschine ziemlich an ihre Genzen getrieben und gerät schließlich außer Kontrolle.
“Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen” basiert auf dem gleichnahmigen Kinderbuch von Judi und Ron Barrett und klingt nach einem Streifen der Marke Disney und Pixar. Doch hier haben Sony Pictures Animation und Columbia Pictures ihre Finger im Spiel und brngen damit ihren ersten 3D-Film auf die Leinwand.
Das Ganze erinnert an eine moderne Form des Schlaraffenlandes mit seinen guten und schlechten Seiten. Während die erste Hälfte des Films noch eine rosarote Brille trägt, zeigt sich gegen Ende das nicht alles eitler Sonnenschein ist. Hinzu kommt der Konflikt zwischen Flint und seinem Vater. Der junge Erfinder macht das alles nicht, um berühmt zu werden, sondern um die Annerkennung seines Vaters zu bekommen, der es lieber sehen würde, wenn sein Sohn mit dem Unsinn aufhören und mit ihm in seinem Laden arbeiten würde.
Der einzige wirkliche Wehrmutstropfen der deutschen Sprachausgabe sind die Wortwitze, welche leider umgeschrieben werden mussten, da sie nur in der englichen Sprache funktionieren und deutlich besser sind.
Fazit:
Dieser Film richtet sich zwar mehr an ein jüngeres Publikum, aber auch Erwachsene sollten hier mal einen Blick riskieren, wenn sie familienfreundliche 3D-Animationsfilme mögen. Hier wird einiges an Unterhaltung und Witz geboten. Für den Familienabend auf jeden fall zu empfehlen. Erhältlich auf DVD und Blu-ray.
Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Benjamin Barker ist ein glücklich verheirateter Mann und Vater, der leider das Pech hatte, die Frau geehelicht zu haben, welche die Aufmerksamkeit des Richter Turpin auf sich gezogen hat.
Dieser lässt Barker aus dem Weg schaffen in ein Gefängnis, weit weg auf das er nie mehr das Licht der Sonne sehen sollte. Doch er entkommt 15 Jahre später und reist zurück nach London, wo er als Sweeney Todd sein altes Barbiergeschäft mietet. Von seiner Vermieter Mrs. Lovett, welche einen schlecht laufenden Fleischpastetenladen unterhält, erfährt er, dass man seiner Frau schreckliches angetan hat und seine Tochter vom Richter Adoptiert wurde.
Der von Rache zerfressene Mann möchte sich nun beim Richter für die letzten 15 Jahre bedanken und zeitgleich sieht Mrs. Lovett eine Möglichkeit, ihr Geschäft wieder zum laufen zu bekommen.
“Sweeney Todd -- Der teuflische Barbier aus der Fleet Street” basiert auf dem gleichnahmigen Musical und wurde von Tim Burton verfilmt. Das Setting ist sehr düster und ernst gehalten. Johnny Depp hat hier die Rolle des blutrünstigen Babiers übernommen und zeigt das er nicht nur Schauspielerisch einiges auf den Kasten hat, sondern auch gesanglich überzeugen kann, denn hier handelt es sich um einen Musicalfilm. Während in der deutschen Syncro die üblichen Verdächtigen zu hören sind, bleibt der Gesang in Originalsprache erhalten mit deutschen Untertiteln.
Fazit:
Für Fans von Musicalfilme mit einer ersten und düsteren Geschichte, kann hier eine Empfehlung ausgesprochen werden. Auch Freunde der Geschichte des Graf von Monte Christo können hier einen Blick riskieren, da einige durchaus bekannte Storyelemente daraus verwendet wurden.
#9
Der Himmel ist Wolken behangen, die Luft von Staub durchdrungen und organisches Leben exisitiert nicht mehr.
#9, eine kleine Maschine, gehüllt in ein Stück Leinen, erwacht in einer toten Welt, so scheint es zumindest. Auf der Suche nach Antworten stößt er auf #2, welcher ihm nicht nur freundlich gesinnt ist, sondern ihm auch eine Stimme gibt. Doch bevor er mehr erfahren kann, wird #2 von einem mechanischem Biest verschleppt. Verwundet schleppt sich #9 aus der Gefahrenzone und wird von einem weiteren Sackmännchen gefunden, #5. Dieser bringt ihn zu ihrem Unterschlupf und verarztet #9. Schließlich erfährt er von #1 die ganze Geschichte.
Es gab einen grausamen Krieg zwischen Menschen und Maschinen. Diese haben sämtliches Leben auf dem Planeten ausgelöscht und herrschen nun über die tote Welt, doch die kleinen Sackmännchen sehen sie als eine Bedrohung an und jagen sie. Als sich #9 und #5 auf den Weg machen #2 zu retten, erweckt #9 versentlich eine schreckliche Maschine, welche ihnen das Fürchten erst richtig lehrt und für all das verantwortlich war.
#9 basiert auf Shane Ackers Kurzfilm, welcher 2005 erschien und für den Oscar nominiert wurde. Tim Burton schaffte es, die Geschichte der postapokalyptischen Welt in einen kinoreifen Streifen zu verwandeln, der am 09.09.2009 in den USA Premiere feierte.
Leider hatte er in Deutschland weniger Glück. Am offizellen Kinostart, dem 25.02.2010, lief er nur im Cinemaxx Potsdamer Platz in Berlin. Später gab es noch kurze Vorstellungen in Stuttgart und Köln. Woran es genau gelegen hat, dass dieser Film bei 99% der Kinos nicht ins Programm aufgenommen wurde, ist nicht bekannt.
Diese Tatsache schmälert aber nicht den Unterhaltungswert, welcher dieser Film hat, mit seiner atemberaubenden 3D-Animation und tragischer Geschichte. Zudem macht der englische wie der deutsche Cast eine mehr als gute Figur u.a. mit Elijah Wood als #9 (im deutschen sein Stammsyncronsprecher Timmo Niesner) und Jennifer Connelly als #7 (im deutschen Elisabeth Günther, u.a. Syncronsprecherin von Elizabeth Reaser (Esme Cullen -- Bis(s)-Reihe)). Auch der Soundtrack ist Stimmung zum Plot gewählt und stammt aus der Feder von Danny Elfman.
Fazit: Wer auf düstere Szenarios steht, “Tim Burton”-Filme mag und sich nicht davon abschrecken lässt, dass die Kinos ihn verschmäht haben, sollte hier unbedingt zugreifen, zumal die DVD swie die Blu-ray nicht mehr alzu teuer sind. Auch werden die Käufer nicht nur mit einem grandiosen Film belohnt, sondern sie bekommen auch noch das Vorbild, den original Kurzfilm, zu sehen.
Es ist schade, dass dieser Film so in den Untergrund gerückt ist. Die meisten werden sich wohl eher an die “Alice im Wunderland”- promotion Welle erinnern.







