Archive for the ‘Horror’ Category
Final Destination 5
Filmkritik zu Final Destination 5
Ganz ehrlich, als ich das erste Mal von Final Destination 5 hörte dachte ich “Noch ein Final Destination Film???”. Und nach dem ich den Film nun gesehen habe muss ich leider sagen: “Ja, noch mal die gleiche Story.”
Die Geschichte beginnt wie jeder bisherige Teil der Final Destination Reihe. In diesem Falle begeben sich einige Leute auf einen Ausflug mit dem welcher vom Arbeitgeber organisiert wurde. Im Bus hat einer der Angestellten dann eine Vision. Und zwar sieht er wie die Brücke auf welche sie gerade fahren zusammenstürzt und so ziemlich jeder stirbt. Als er wieder zu sich kommt verlässt er mit einigen Freunden den Bus und kann sich und die anderen retten.
In den darauf folgenden Tagen sterben nun genau diese überlebenden auf brutalste Weise und überraschenderweise in der Reihenfolge wie in der Vision. Auch das entspricht genau dem Schema der vorhergehenden Filme. Ein kleiner Unterschied gibt es dann doch noch. Die Freunde finden heraus, dass sie ihren Tod nur dadurch verhindern können, wenn sie selbst jemanden umbringen. Leider sind die Umstände dieser Erkenntnis aber so langweilig und plump dass auch dies dem Film nicht mehr weiterhilft.
Insgesamt ein eher langweiliger Streifen. Selbst wenn man die anderen vier Teile von Final Destination nicht gesehen hat, denke ich dass mit dem Film nichts zu holen ist. Da wird einfach noch mal Geld mit einer Franchise gemacht aber mehr sehe ich dahinter auch nicht.
Shutter – Sie sind unter uns
Tun und seine Freundin Jane haben ausgelassen auf der Hochzeit eines Freundes gefeiert und sind nun spät Nachts auf dem Weg nach Hause, als Jane eine junge Frau mit dem Auto überfährt. Anstatt nachzusehen, ob sie vielleicht noch lebt, drängt Tun seine Freundin dazu, einfach weiter zu fahren.
Diese quälen Tagelang noch Gewissensbisse, dass sie der Frau nicht geholfen haben, während Tun so tut als wäre nichts gewesen, zumindest in der Öffentlichkeit, während er seiner Arbeit als Fotograf nachgeht. Er versucht es wenigstens, denn irgendwas stimmt mit seinen kürzlich gemachten Bilder nicht, von der Abschlussklasse an der Universität. Weiße Schlieren ziehen sich unschön über die Motive und er sieht in der Menge ein Mädchen, das dort nicht hingehört. Anfangs glaubt er, dass er sich das ganze einbildet. Richtig mulmig wird ihm aber, als er mit seiner Freundin telefoniert, welche ihm sagt, dass sie später käme, obwohl sie noch vor wenigen Augenblicken bei ihm in der Dunkelkammer war. Aber auch Jane bleibt von dem augenscheinlichen Geist der überfahrenen Frau nicht verschont.
Immer weiter zieht sich der Kreis um ihn und seine Freunde von der Uni enger zusammen, denn die Clique umgibt ein schreckliches Geheimnis.
Verunstaltete Fotos, geisterhafte Schatten darauf, bleiche Geister mit langen schwarzen Haaren, Schuldgefühle.
“Shutter -- Sie sind unter uns ” ist ein typischer Asienhorror, welcher Elemente aus bekannteren Titel zusammenwürfelt oder teilweise kopiert. “Geiz ist geil” gilt hier für Blut- und Splattereinlagen. In Shutter gibt es vor allem Jumpescares und Psychohorror, der auch mit einer FSK 16 durchaus den einen oder anderen einen erschrockenen Laut entlocken kann. Mit viel Makeup, entsprechenden Settings und einer doch recht tragischen Geschichte hinter dem Ganzen hat der thailändische Film vielleicht nicht das Genre neu erfunden, aber ganz pasabel umgesetzt. Die Schauspieler machen ihre Arbeit großteils sehr gut. Die deutsche Syncro mag keine Starbesetzung haben, aber die eine oder andere Stimme hat man schon öfters mal hören können.
Interessant sind auch kleine Einblicke in die durchaus plausibel erscheinenden Bildbeabeitungen eines Magazins, welches Fotos von Geistern abdruckt, die einem nur zeigen, dass man nicht alles glauben soll, was man sieht und nicht jedes schemenhafte Gesicht in einem Foto ist gleich eine ruhelose Seele.
Fazit:
Wer Ju-On oder das japanische Original von “Ring” mochte, kann mit Shutter wenig falsch machen. Auch wenn er nur wenig neue Ideen bietet, ist er zumindest für einen unterhaltsamen DVD-Abend durchaus zu empfehlen.
Zimmer 1408
Mike Enslin (John Cusack) lebt getrennt von seiner Frau, nachdem ihre Tochter an einer Krankheit verstorben ist. Seitdem beschäftigt sich der Autor mit Parapsychologie und den Leben nach dem Tod. Seine neusten Bücher: “Geister“-Reiseführer.
Aktuell arbeitet er an einem Band für Spuk in Hotels, woraufhin er natürlich von sehr vielen Betreibern eingeladen wird, da sie sich ein wenig Publicity und mehr Gäste davon versprechen.
Eines Tages landete eine Karte des Dolphin Hotels in seinem Postfach, doch anstatt einer netten Einladung, wird ihm mitgeteilt, er solle sich von Zimmer 1408 fernhalten. Zufälligerweise ergibt die Quersumme der Zimmernummer die zahl 13. Enslin sieht diese Karte als indirekte Provokation und reist zum besagten Hotel nach New York.

Leider scheint der Hotelchef (Samuel L. Jackson ) nicht begeistert davon zu sein, dass der Autor dieses Zimmer möchte. Seit Jahren wird es nicht mehr an Gäste vermietet und auch Enslin möchte man es nicht geben.
Doch alles reden und aushändigen der Akten von den tödlichen Unglücksfällen, welche sich in dem Zimmer ereignet hatten, stacheln ihn nur noch mehr an und so bekommt er das Zimmer letztendlich. Doch lange sollte er es nicht beziehen. Kein Gast hat länger als eine Stunde darin überlebt.
Zimmer 1408, erschienen 2007, ist die Verfilmung der gleichnamigen Kurzgeschichte aus Stephen Kings Roman „Im Kabinett des Todes“.
Man konzentrierte sich hier mehr auf den psychischen Aspekt und vermied übermäßigen Einsatz von Verstümmlungen, Blut oder herumfliegende Organe. Gefangen in einem Zimmer, ohne eine Möglichkeit zu entkommen, während man mit Ängsten und schweren Schicksalsschlägen konfrontiert wird, bis man soweit ist, sein Leben selbst ein Ende setzten zu wollen.

Wer also ein Fan des Splattergenres ist, wird hier keinen Spaß haben. Zudem ist die Einstufung mit FSK16 eher ein Indiz für seichteren Horror und dürfte abgehärtete Gemüter eher langweilen. Wer jedoch mit ein wenig gruseln und gutem Storytelling seine Nerven ein bisschen schonen möchte, sollte einen Blick riskieren.
Dieser Film liegt in einer Director’s Cut und einer Kinofassung vor. Die Unterschiede liegen nicht nur in zusätzlichen Szenen, sondern auch in einem alternativen Ende. Beide Fassungen sind in der Director’s Cut-Version auf Blu-ray und DVD zu haben.
The Maze
The Maze ist ein Horrorfilm welcher sich fast komplett in einem Maisfeld abspielt. Eine Gruppe Jugendlicher macht auf einem Trip ein Halt bei einem Maisfeld. Einer hat die Idee im Feld Fangen zu spielen. Nach anfänglichen Zweifel willigen alle ein und sie verteilen sich im Feld. Schnell wird klar, dass sie dort nicht allein sind, es treibt sich ein Mörder herum. Es dauert natürlich eine Weile bis die Gruppe merkt was passiert, da sie ja nicht zusammen sind.
Die Geschichte soll auf wahren Begebenheiten basieren. In wie fern und welche Teile wahr sind, steht natürlich in den Sternen…
So richtig Spannung will bei diesem Film leider nicht aufkommen. Es ist jeweils recht schnell klar was als nächstes passieren wird. Auch können einem die Szenen keinen Schrecken einjagen, ebenfalls weil absehbar ist was kommt. Immerhin, die Story nimmt zum Ende hin nochmal eine interessante Wende was das ganze noch mal interessant macht. Insgesamt aber nicht zwingend sehenswert.
Kurzreviews Horrorfilme
Camp Hell
Ein Junge aus einer streng religiösen Familie geht ins Ferienlager. Ein Dämon treibt sein Unwesen und gefährdet auch den Jungen. Der Priester / Lagerleiter wird derweil total terrorisiert.
Alles ein wenig zu sehr absehbar und daher eher langweilig. So richtig Angst kann einem der Film auch nicht machen.
Ogre
Vier Freunde verirren sich auf der Suche nach einem legendären Ort im Wald. Auf wundersame Weise finden sie den Ort in welchem Leute leben, welche durch einen Fluch seit über 150 Jahren nicht altern. Jedes Jahr müssen sie dafür dem Ogre ein Leben opfern. Das Monster kommt dann aus dem Wald und massakriert sein Opfer.
Die Szenen mit dem Ogre sind ziemlich billig. Man sieht auf den ersten Blick, dass es sich um eine digitale Kreatur handelt. Respekt an die Schauspieler die einen Film ohne Hauptdarsteller drehen mussten
hehe… Nicht wirklich sehenswert.
The Tortured
In The Tortured entführt ein Mann ein Kind und bringt den Jungen um. Die Eltern sind mit dem Urteil des Gerichts nicht zufrieden und nehmen die Justiz selbst in die Hand. Sie entführen den Mörder während eines Gefangenentransports und fangen an ihn systematisch zu foltern.
Eigentlich nicht allzu schlecht der Film. Leider ein wenig zu einfach gestrickt. Gewisse Elemente scheinen zu fehlen. So als ob das Geld oder die Zeit knapp wurde. Kann man sich aber ansehen.
Shuttle
In Shuttle werden 4 Teenager entführt und in einem Shuttlebus herum gefahren. Erst ist ihnen nicht klar, dass sie in Gefahr sind aber die Lage spitzt sich immer wie mehr zu. Als der erste umgebracht wird bricht Panik aus und sie versuchen zu flüchten.
Ein spannender Film ohne Happyend. Das mag ich persönlich. Immer diese Happyends, ist doch unrealistisch. Shuttle hat mir gefallen.
Gnaw
Gnaw ist ein englische Texas Chainsaw Massacre. In diesem Horrorfilm fahren 6 Freunde für einen Urlaub in ein englisches Landhaus. Auf dem kompletten Gelände scheint nur eine alte Frau zu leben, welche wohl die Besitzerin ist. Sie versorgt die 6 Freunde mit Essen und sonstigem. Es dauert aber nicht lange, bis das erste Pärchen verschwindet. Es wird von einem verrückten Typen mit Maske massakriert. Als er die Körper dann auch noch schreddert ist schnell klar was die ganze Zeit aufgetischt wurde und wie die Haare im Essen landeten.
Am nächsten Tag werden die 2 auch schon aufgetischt aber auch als ein Ring und ein Fingernagel im Essen auftauchen, ahnen die anderen 4 noch nichts. In der Nacht verschwindet dann ein weiterer der Gruppe und nach dem ein Befreiungsversuch scheitert ist werden auch noch die anderen 3 gejagt.
Eine insgesamt sehr absehbare und langweilige Story. Immerhin von der Technik her nicht zu schlecht geraten. Zum teil ein wenig zu viel Blut aber sonst ok. Wer die Art Filme mag bekommt damit bestimmt eine gute Unterhaltung geliefert. Ansonsten nicht so sehr sehenswert.
The Devil Within
Soeben gesehen: The Devil Within
Dieser Horrorstreifen ist insgesamt nicht wirklich interessant. Der einzige Lichtblick ist leider das Finale welches mit einer tollen und unerwarteten Wende zu glänzen vermag. Ansonsten können leider Schauspieler noch die Story selbst überzeugen. Für Lowbudget aber vielleicht nicht zu schlecht
The Devil Within handelt von einem Typen, welcher gerne Mädchen an ihrem 18. Geburtstag umbringt, von einem Mädchen, welches gerne mit den Typen andere schläft, von einem Strassenprister und einigen weiteren pubertierenden Teenagern mit den üblichen Problemen.
Dank dem guten Ende nicht nur verlorene Zeit. Aber als besonders sehenswert kann ich den Film bestimmt nicht bezeichnen.


