Archive for the ‘Action’ Category
Machete
Bei Machete dreht sich alles um einen mexikanischen Typen (Danny Trejo), den man “Machete” nennt, der seine Familie verloren hat und für den das Leben nicht mehr viel zu bieten hat. Darum nimmt er auch einen Auftrag an, bei welchem er einen Politiker ermorden sollte. Die Aktion stellt sich aber als Falle heraus. Ein anderer Scharfschütze schiesst den Politiker an und “Machete” sollte verhaftet werden, um zu zeigen, dass die mexikanischen Immigranten an allem was schlecht ist schuld sind.
Machete lässt sich aber nicht so einfach verarschen und geht auf die Jagt nach dem Drahtzieher hinter dem Plan. Auf seinem Weg wird so ziemlich alles gekillt was ihm in den Weg kommt, natürlich mit seiner Machete…
Insgesamt sicher kein hochkarätiger Film und wer keine Massaker sehen will sollte generell auf Machete verzichten. Ansonsten eben doch unterhaltsam…
Iron Man 2
Noch mehr Action, noch mehr Turbulenzen. Iron Man 2 beginnt dort, wo Iron Man aufgehört hat. Und das Staraufgebot kann sich auch sehen lassen. Die Menschen in Iron Man 2 wissen mittlerweile, wer hinter dem starken Mann steckt, nämlich Tony Stark, alias Robert Downey. Vom Ruhm und Ehre geschmeichelt, macht sich Tony jedoch nicht nur Freunde, sondern handelt sich auch jede Menge Ärger ein. Je bekannter er wird, desto mehr wollen die Menschen von ihm wissen. Nun ist sogar das Militär hinter ihm her und fordert detaillierte Informationen über die Technologie, die hinter Iron Man steckt. Doch Tony ist sich nicht sicher, ob er auch wirklich dieses wertvolle Wissen weitergeben soll. Schließlich könnten diese besonderen Kräfte auch für negative Zwecke genutzt werden.
Doch nicht nur das plagt Tony, der neue Superschurke (Mickey Rourke) ist ihm ebenfalls auf den Fersen und macht ihm zu schaffen. Der russische Ex-Häftling sorgt mit seinen Peitschen reichlich für Chaos und mischt das Formel Eins Grand Prix Rennen von Monaco ordentlich auf. Und als ob das nicht schon genug wäre, gibt ihm die geheimnisvolle Black Widow (Scarlett Johansson) ordentlich Zunder.
Bei der Fortsetzung von Iron Man übernahm Regisseur Jon Favreau gänzlich das Ruder und zog alle Register. Das pralle Comic Abenteuer lädt einfach nur zum Schauen und genießen ein. Die Mischung aus Action, Rasanz und Witz kommt beim Publikum hervorragend an und macht den Film zu einem wahren Kino Erlebnis. Mit immer neuen Überraschungen bietet Favreau Comic Action vom Feinsten. Die Stars geben sich hier die Klinke in die Hand, und so überrascht es kaum, als Samuel L. Jackson und Gwyneth Paltrow auftauchen.
The Expendables
The Expendables ist eine Actionfilm um eine Gruppe Supersoldaten welche als private Spezialeinheit arbeitet und zum Beispiel Geiseln befreien kann oder ähnliche gefährliche Aktionen durchführt. Bei einem neuen Auftrag geht dann aber einiges schief und eine junge Frau muss zurück gelassen werden. Einer der Gruppe entscheidet dann auf eigene Faust zurück zu kehren um die Frau zu retten. Es beginnt eine wahre Zerstörungstour. Sowohl Gebäude als auch Menschen gehen Reihenweise drauf und an Feuer und Blut wird nicht gespart.
Man werfe 10 Superstars in einen Topf (oder in einen Film) und heraus kommt Oceans Eleven… Das Konzept muss nicht immer auf gehen. Das beste Beispiel dafür ist The Expendables. Sylvester Stallone wird auch mit den Jahren nicht unbedingt besser und 10 Actionstars machen die extrem langweilige Story auch nicht interessanter.
Einziger Lichtblick eine Szene wo auch Arnold Schwarzenegger noch dabei ist. Als er nach seinen 2 Minuten davon läuft sagt Stallone: “He want’s to be president…” Aber das wars dann auch… Meiner Meinung nach leider keine grosse Vorstellung…
Salt
Salt ist der neuste Streifen mit Angelina Jolie. Sie spielt darin die Agentin Evelyn Salt. Sie ist Amerikanerin und arbeitet für eben diese Regierung. Doch schnell wird klar, dass Salt nicht die ist für die sie gehalten wird. Sie wurde in Russland geboren und als ihre Eltern starben als Kind in ein spezielles Training des KGBs integriert. Dort sollen Kinder zu “Amerikanern” ausgebildet werden und danach in den USA leben. Irgendwann werden sie dann einen Auftrag bekommen.
Im Falle von Salt bestand der Auftrag darin den russischen Präsidenten bei einem Besuch in den USA zu töten. Ein grosses Verwirrspiel beginnt, welches fast in einem atomaren Krieg endet. Salt ist derweil ständig auf der Flucht und der Film erinnert einige Male stark an Die Bourne Identität.
Ein sehr spannender Film der einige unerwartete Wendungen nimmt. Mich hat der Streifen sehr gepackt und ich kann den Film nur empfehlen. Sehr unterhaltsam!
Karate Kid (2010)
Soeben gesehen: Karate Kid (2010)
An der Story hat sich natürlich auch im Jahr 2010 nichts geändert. Ein Junge wird von einem Meister zum Karate Kid ausgebildet. Der Meister ist in diesem Fall Mr. Han (Jackie Chan). Und natürlich ist auch der Junge in einer ähnlich unglücklichen Situation wie die Jungs der alten Karata Kid Filmen. Hier muss Dre Parker mit seiner Mutter wegen deren neuen Job nach China umziehen. Ganz schön viel für einen Jungen. Er muss auf einmal Chinesisch lernen und mit einer neuen Kultur zurecht kommen.
Als er dann die Chance bekommt von Mr. Han Karate zu lernen gibt im das Hoffnung. Gleichzeitig verliebt er sich in ein Mädchen seiner Schule, was ihn ganz schön in Probleme bringt. Diese führen dazu dass er an einem Karate Turnier teilnehmen muss.
Obwohl sich die Story beim Karate Kid 2010 wiederholt und eigentlich wenig Überraschungen gegenüber den Karate Kid Filmen der 80er Jahre zu bieten hat, ist der Streifen durchaus unterhaltsam. Insgesamt sicher sehenswert.
Inception
Alfred Hitchcock – Meister des Suspense! Sergio Leone – Meister des (Spaghetti-)Western! Christopher Nolan – Meister der Gedankenspiele? Nach Meisterwerken wie “Memento”, “Batman Begins”, “Prestige” und “The Dark Knight” folgt nun sein neuestes Werk – Inception. Und somit lässt sich die Frage ganz klar mit JA beantworten.
Christopher Nolan schickt Leonardo DiCaprio und sein Team in die Träume fremder Menschen um dort Geheimnisse zu stehlen – sogenannte “Extractions”. Als ein Auftrag schließlich schief geht wird er von einer ehemaligen Zielperson beauftragt das Gegenteil zu machen, einen falschen Gedanken Mittels Träumen ins Unterbewusstsein einzupflanzen, eine Inception. Dies wurde nur scheinbar noch nie gemacht und daher scheint Leonardo DiCaprio, als weltweit bester Gedankendieb der ideale Mann zu sein um diesen (unmöglichen?) Auftrag durchzuführen.
Ob das klappt oder nicht wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten, dazu müsst Ihr schon selbst ins Kino gehen. Die Idee des Films ist spektakulär, doch leider hat Nolan es zu gut gemeint und der Film verliert sich nach etwa einer Stunde in Rückblenden und Erklärungen über verschiedene “Traumlevel”, sodass man durchaus seine Probleme hat zu folgen. Auch, weil man nie wirklich weiß ob das eben gesehene Realität oder Traum ist, vor allem – wessen Traum!? Das machte es für mich schwierig den Faden nicht zu verlieren, was aber nach eben besagter Stunde passiert ist. Das Ende ist…überraschend – mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.
Schauspielerisch konnten Leonardo DiCaprio und Ellen Page (X-MEN, Juno) überzeugen. Generell scheint Christopher Nolan gerne mit Leute zu arbeiten die bereits in seinen Filmen gespielt haben. So sind Michael Caine, Ken Watanabe und Cillian Murphy mit von der Partie.
Wirklich enttäuscht hat mich lediglich die Filmmusik. Obwohl Hans Zimmer für sehr gute Scores bekannt ist (Fluch der Karibik, Gladiator usw.) ist der Score für Inception meiner Meinung nach zu seicht und leise.
Es ist für mich schwer zu sagen ob “Inception” ein guter oder schlechter Film ist, da ich nach einer Stunde nicht mehr folgen konnte. Vielleicht war genau das die Absicht von Christopher Nolan, als Meister der Gedankenspiele würde mich dies nicht überraschen.
James Bond 007: Casino Royale
Soeben gesehen: James Bond 007 Casino Royale
Was hörte man nicht alles über Daniel Craig im Vorfeld?! Weichei! Nicht-Bond-Würdig! Alles Quatsch! Daniel Craig verkörpert James Bond wie vor ihm nur Sean Connery. Sean Connery WAR der Bond der Generation meiner Eltern, Daniel Craig ist es HEUTE. Im Gegensatz zu den vorigen Filmen, prügelt und blutet sich Bond durch den Film – er zeigt sogar seine emotionale und menschliche Seite.
Es wird gänzlich auf (überflüssige) Computeranimationen und unnötige Gimmicks wie unsichtbare Autos, Laseruhren und sonstigen Schnickschnack verzichtet! Eine gute Entscheidung, denn der Film lebt von seinen Hauptdarstellern, den Dialogen und der erzeugten Spannung – sei es nun im Laufe des Films oder während des Pokerturniers! Einziges Manko ist meiner Meinung die Länge von knapp 2,5 Stunden – das ist man Bond nicht gewohnt