Author Archive

Die üblichen Verdächtigen

Als 1995 „Die üblichen Verdächtigen“ die Thriller- und Filmfans erreichte war die Begeisterung riesig.

Selbst heute inspirieren sich Regisseure und Drehbuch noch an diesem Genre Highlight. Kevin Spacey wurde mit „Die Üblichen Verdächtigen“ praktisch übernacht zum Star. Aber auch Gabriel Byrne, Benicio del Toro, Daniel Baldwin und Kevin Pollack profitierten von ihrer Darstellung in diesem Film.

Filminhalt
Zollinspektor Kujan vermutet hinter der blutigen Schiffskatastrophe einen großangelegten Drogendeal. Verdächtigt wird Verbal, einer der beiden Überlebenden, und weitere vier Kriminelle: der Ex-Polizist Keaton, der arrogante Hockney, der hitzköpfige McManus und der unberechenbare Hispano Fenster. Bisher konnte ihnen Kujan nichts nachweisen, doch das ändert sich schnell! Als sie dem mächtigen Gangsterboß, einem mysteriösen Unbekannten – den jeder fürchtet, aber keiner kennt -, in die Quere kommen, scheint keiner mehr seinen Kopf aus der Schlinge ziehen zu können: Denn der Big Boss läßt sich seinen Drogendeal nicht vermasseln!

Kritik
Es ist eine Geschichte über Professionalität, eine Gangsterstory, die ich selbst, dank dem ungewöhnlichen und von Anfang bis Ende durchdachten Erzählstils, erst beim zweiten Sehen vollständig verstanden habe. Aber auch sonst ist „Die üblichen Verdächtigen“ ein Hochspannungsthriller, den ich mir immer und immer wieder gerne anschaue und ist wegen der überraschenden Wendungen auch einer der spannendsten Filme überhaupt. Als Fazit reichen eigentlich sechs Buchstaben: GENIAL. Wer sich einen Filmfan nennt, der muss auf die immer wiederkehrende Frage des Films „Wer ist Keyzer Soeze“, die Antwort kennen.

VN:F [1.9.11_1134]
Film bewerten:
Rating: 3.0/10 (1 vote cast)

Inception

Alfred Hitchcock – Meister des Suspense! Sergio Leone – Meister des (Spaghetti-)Western! Christopher Nolan – Meister der Gedankenspiele? Nach Meisterwerken wie “Memento”, “Batman Begins”, “Prestige” und “The Dark Knight” folgt nun sein neuestes Werk – Inception. Und somit lässt sich die Frage ganz klar mit JA beantworten.

Christopher Nolan schickt Leonardo DiCaprio und sein Team in die Träume fremder Menschen um dort Geheimnisse zu stehlen – sogenannte “Extractions”. Als ein Auftrag schließlich schief geht wird er von einer ehemaligen Zielperson beauftragt das Gegenteil zu machen, einen falschen Gedanken Mittels Träumen ins Unterbewusstsein einzupflanzen, eine Inception. Dies wurde nur scheinbar noch nie gemacht und daher scheint Leonardo DiCaprio, als weltweit bester Gedankendieb der ideale Mann zu sein um diesen (unmöglichen?) Auftrag durchzuführen.

Ob das klappt oder nicht wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten, dazu müsst Ihr schon selbst ins Kino gehen. Die Idee des Films ist spektakulär, doch leider hat Nolan es zu gut gemeint und der Film verliert sich nach etwa einer Stunde in Rückblenden und Erklärungen über verschiedene “Traumlevel”, sodass man durchaus seine Probleme hat zu folgen. Auch, weil man nie wirklich weiß ob das eben gesehene Realität oder Traum ist, vor allem – wessen Traum!? Das machte es für mich schwierig den Faden nicht zu verlieren, was aber nach eben besagter Stunde passiert ist. Das Ende ist…überraschend – mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.

Schauspielerisch konnten Leonardo DiCaprio und Ellen Page (X-MEN, Juno) überzeugen. Generell scheint Christopher Nolan gerne mit Leute zu arbeiten die bereits in seinen Filmen gespielt haben. So sind Michael Caine, Ken Watanabe und Cillian Murphy mit von der Partie.

Wirklich enttäuscht hat mich lediglich die Filmmusik. Obwohl Hans Zimmer für sehr gute Scores bekannt ist (Fluch der Karibik, Gladiator usw.) ist der Score für Inception meiner Meinung nach zu seicht und leise.

Es ist für mich schwer zu sagen ob “Inception” ein guter oder schlechter Film ist, da ich nach einer Stunde nicht mehr folgen konnte. Vielleicht war genau das die Absicht von Christopher Nolan, als Meister der Gedankenspiele würde mich dies nicht überraschen.

VN:F [1.9.11_1134]
Film bewerten:
Rating: 8.7/10 (3 votes cast)

Jagdfieber

Soeben gesehen: Jagdfieber

Eine ganz neue Erfindung haben Sony Pictures da nicht abgeliefert. Sprechende Tiere gibt es schon eine ganze Weile und wird wohl auch noch eine ganze Weile geben…

Die unterschiedlichen Charaktere von Boog uns Elliot sind immer wieder für den ein oder anderen Lacher gut, auch die restlichen Waldbewohner haben ihre amüsanten Momente. Für einen gemütlichen DVD-Abend ohne groß mitzudenken eignet sich der Film allemal.

VN:F [1.9.11_1134]
Film bewerten:
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

James Bond 007: Casino Royale

Soeben gesehen: James Bond 007 Casino Royale

Was hörte man nicht alles über Daniel Craig im Vorfeld?! Weichei! Nicht-Bond-Würdig! Alles Quatsch! Daniel Craig verkörpert James Bond wie vor ihm nur Sean Connery. Sean Connery WAR der Bond der Generation meiner Eltern, Daniel Craig ist es HEUTE. Im Gegensatz zu den vorigen Filmen, prügelt und blutet sich Bond durch den Film – er zeigt sogar seine emotionale und menschliche Seite.

Es wird gänzlich auf (überflüssige) Computeranimationen und unnötige Gimmicks wie unsichtbare Autos, Laseruhren und sonstigen Schnickschnack verzichtet! Eine gute Entscheidung, denn der Film lebt von seinen Hauptdarstellern, den Dialogen und der erzeugten Spannung – sei es nun im Laufe des Films oder während des Pokerturniers! Einziges Manko ist meiner Meinung die Länge von knapp 2,5 Stunden – das ist man Bond nicht gewohnt ;)

VN:F [1.9.11_1134]
Film bewerten:
Rating: 7.3/10 (3 votes cast)

27 Dresses

Soeben gesehen: 27 Dresses

Von den Socken gehauen hat mich dieser Film nicht unbedingt aber zum nebenher laufen lassen ist er ganz okay. Ich bin mit einigen Vorurteilen an den Film gegangen da ich nun nicht unbedingt der größte “Heigl-Fan” bin und ebendiese Schauspielerin ja momentan überall zu sehen ist. Das einzig wirklich positive das dem Film abgewinnen konnte war James Marsden (X-Men) und das man ein paar mal schmunzeln konnte. Ansonsten ist “27 Dresses” unglaublich vorhersehbar und man weiß schon vom ersten Treffen zwischen Heigl und Marsden wie der Film enden wird. Schrecklich kitschig nämlich. Aber wie gesagt, zum Kopf durchlüften gut geeignet, da das Hirnschmalz nicht gerade überstrapaziert wird.

VN:F [1.9.11_1134]
Film bewerten:
Rating: 4.0/10 (1 vote cast)