Archive for August, 2010
Neue Folgen von Stromberg kommen
Wer hätte das noch gedacht. Nach dem Stromberg (TV Serie) mit der 4. Staffel offiziell zu Ende war, kündigte Pro7 nun offenbar eine neue, 5. Staffel an.
Stromberg ist die deutsche Version von The Office / The Office UK. Für eine “Kopie” fand ich Stromberg schon immer sehr gut. Nicht viele schaffen es eine Serie in eine andere Sprache zu übernehmen und damit erfolgreich zu sein. Auch das Genre im allgemeinen ist in Deutschland eher wenig verbreitet, weshalb der Erfolg umso mehr bedeutet.
Salt
Salt ist der neuste Streifen mit Angelina Jolie. Sie spielt darin die Agentin Evelyn Salt. Sie ist Amerikanerin und arbeitet für eben diese Regierung. Doch schnell wird klar, dass Salt nicht die ist für die sie gehalten wird. Sie wurde in Russland geboren und als ihre Eltern starben als Kind in ein spezielles Training des KGBs integriert. Dort sollen Kinder zu “Amerikanern” ausgebildet werden und danach in den USA leben. Irgendwann werden sie dann einen Auftrag bekommen.
Im Falle von Salt bestand der Auftrag darin den russischen Präsidenten bei einem Besuch in den USA zu töten. Ein grosses Verwirrspiel beginnt, welches fast in einem atomaren Krieg endet. Salt ist derweil ständig auf der Flucht und der Film erinnert einige Male stark an Die Bourne Identität.
Ein sehr spannender Film der einige unerwartete Wendungen nimmt. Mich hat der Streifen sehr gepackt und ich kann den Film nur empfehlen. Sehr unterhaltsam!
The Experiment
The Experiment ist die Hollywood Version des deutschen Films Das Experiment. Genau wie im deutschen Original aus dem Jahr 2oo1 geht es auch in der amerikanischen Version um ein Experiment mit einer Gruppe von Männern, welche in einem Gefängnis Wärter und Insassen spielen sollen.
Die “Wissenschaftler” geben den Wärtern nur einige Regeln und lassen diese dann für 2 Wochen allein. Was anfangs als lustiges Erlebnis beginnt wird ziemlich schnell zu einem gnadenlosen Psychospiel. Die Wärter versuchen die Gefangenen unter Kontrolle zu halten und werden dabei immer brutaler. Die Aussicht auf 14’000 Dollar lässt einige jede Angst vor Gewalt oder Konsequenzen vergessen.
Vor allem Forest Whitaker überzeugt in seiner Rolle als Anführer der Wärter. Aber auch sonst ist der Film durch und durch spannend und auf jeden Fall sehr sehenswert. Wenn man “Das Experiment” mit Moritz Bleibtreu schon gesehen hat, merkt man ziemlich schnell, dass die Story fast 1 zu 1 kopiert wurde, was die Spannung etwas nimmt. Trotzdem weiss man nie genau wohin die Geschichte genau geht. Auf jeden Fall spannend!
Die üblichen Verdächtigen
Als 1995 „Die üblichen Verdächtigen“ die Thriller- und Filmfans erreichte war die Begeisterung riesig.
Selbst heute inspirieren sich Regisseure und Drehbuch noch an diesem Genre Highlight. Kevin Spacey wurde mit „Die Üblichen Verdächtigen“ praktisch übernacht zum Star. Aber auch Gabriel Byrne, Benicio del Toro, Daniel Baldwin und Kevin Pollack profitierten von ihrer Darstellung in diesem Film.
Filminhalt
Zollinspektor Kujan vermutet hinter der blutigen Schiffskatastrophe einen großangelegten Drogendeal. Verdächtigt wird Verbal, einer der beiden Überlebenden, und weitere vier Kriminelle: der Ex-Polizist Keaton, der arrogante Hockney, der hitzköpfige McManus und der unberechenbare Hispano Fenster. Bisher konnte ihnen Kujan nichts nachweisen, doch das ändert sich schnell! Als sie dem mächtigen Gangsterboß, einem mysteriösen Unbekannten – den jeder fürchtet, aber keiner kennt -, in die Quere kommen, scheint keiner mehr seinen Kopf aus der Schlinge ziehen zu können: Denn der Big Boss läßt sich seinen Drogendeal nicht vermasseln!
Kritik
Es ist eine Geschichte über Professionalität, eine Gangsterstory, die ich selbst, dank dem ungewöhnlichen und von Anfang bis Ende durchdachten Erzählstils, erst beim zweiten Sehen vollständig verstanden habe. Aber auch sonst ist „Die üblichen Verdächtigen“ ein Hochspannungsthriller, den ich mir immer und immer wieder gerne anschaue und ist wegen der überraschenden Wendungen auch einer der spannendsten Filme überhaupt. Als Fazit reichen eigentlich sechs Buchstaben: GENIAL. Wer sich einen Filmfan nennt, der muss auf die immer wiederkehrende Frage des Films „Wer ist Keyzer Soeze“, die Antwort kennen.
Serie: It’s Always Sunny in Philadelphia
In der Serie It’s Always Sunny in Philadelphia dreht sich alles um die “Gang”, bestehend aus Dennis, Mac und Charly, die eine Bar besitzen. Auch Dee die Barkeeperin zählt sich gerne zur Gang, genauso wie Frank, der juristische Vater von Dennis und Dee, gespielt von Danny DeVito.
Die Gang erlebt in ihrer meistens leeren Bar dann auch so einige Abenteuer. Während Charly (gespielt von Charly Day) meistens mit sehr dummen Ideen glänzt ist Dennis überzeugt, einer der schönsten Menschen der Erde zu sein. Mac versucht dabei durchgehend super hart und männlich zu wirken, was ihm aber nicht immer ganz gelingt.
Ihre Abenteuer spielen sich zu meist in der Bar, dem Paddy’s Pub, ab. Oder die Unglücke haben dort ihren Ursprung. So kann gut mal jemand Drogenabhängig werden oder immer mal wieder vor Gericht landen.
Insgesamt eine sehr unterhaltsame Serie, absolut sehenswert. Ganz grosse klasse ist Danny DeVito als Frank. Den ich persönlich noch nie so witzig erlebt habe. Unbedingt Anschauen!
Karate Kid (2010)
Soeben gesehen: Karate Kid (2010)
An der Story hat sich natürlich auch im Jahr 2010 nichts geändert. Ein Junge wird von einem Meister zum Karate Kid ausgebildet. Der Meister ist in diesem Fall Mr. Han (Jackie Chan). Und natürlich ist auch der Junge in einer ähnlich unglücklichen Situation wie die Jungs der alten Karata Kid Filmen. Hier muss Dre Parker mit seiner Mutter wegen deren neuen Job nach China umziehen. Ganz schön viel für einen Jungen. Er muss auf einmal Chinesisch lernen und mit einer neuen Kultur zurecht kommen.
Als er dann die Chance bekommt von Mr. Han Karate zu lernen gibt im das Hoffnung. Gleichzeitig verliebt er sich in ein Mädchen seiner Schule, was ihn ganz schön in Probleme bringt. Diese führen dazu dass er an einem Karate Turnier teilnehmen muss.
Obwohl sich die Story beim Karate Kid 2010 wiederholt und eigentlich wenig Überraschungen gegenüber den Karate Kid Filmen der 80er Jahre zu bieten hat, ist der Streifen durchaus unterhaltsam. Insgesamt sicher sehenswert.
Inception
Alfred Hitchcock – Meister des Suspense! Sergio Leone – Meister des (Spaghetti-)Western! Christopher Nolan – Meister der Gedankenspiele? Nach Meisterwerken wie “Memento”, “Batman Begins”, “Prestige” und “The Dark Knight” folgt nun sein neuestes Werk – Inception. Und somit lässt sich die Frage ganz klar mit JA beantworten.
Christopher Nolan schickt Leonardo DiCaprio und sein Team in die Träume fremder Menschen um dort Geheimnisse zu stehlen – sogenannte “Extractions”. Als ein Auftrag schließlich schief geht wird er von einer ehemaligen Zielperson beauftragt das Gegenteil zu machen, einen falschen Gedanken Mittels Träumen ins Unterbewusstsein einzupflanzen, eine Inception. Dies wurde nur scheinbar noch nie gemacht und daher scheint Leonardo DiCaprio, als weltweit bester Gedankendieb der ideale Mann zu sein um diesen (unmöglichen?) Auftrag durchzuführen.
Ob das klappt oder nicht wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten, dazu müsst Ihr schon selbst ins Kino gehen. Die Idee des Films ist spektakulär, doch leider hat Nolan es zu gut gemeint und der Film verliert sich nach etwa einer Stunde in Rückblenden und Erklärungen über verschiedene “Traumlevel”, sodass man durchaus seine Probleme hat zu folgen. Auch, weil man nie wirklich weiß ob das eben gesehene Realität oder Traum ist, vor allem – wessen Traum!? Das machte es für mich schwierig den Faden nicht zu verlieren, was aber nach eben besagter Stunde passiert ist. Das Ende ist…überraschend – mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.
Schauspielerisch konnten Leonardo DiCaprio und Ellen Page (X-MEN, Juno) überzeugen. Generell scheint Christopher Nolan gerne mit Leute zu arbeiten die bereits in seinen Filmen gespielt haben. So sind Michael Caine, Ken Watanabe und Cillian Murphy mit von der Partie.
Wirklich enttäuscht hat mich lediglich die Filmmusik. Obwohl Hans Zimmer für sehr gute Scores bekannt ist (Fluch der Karibik, Gladiator usw.) ist der Score für Inception meiner Meinung nach zu seicht und leise.
Es ist für mich schwer zu sagen ob “Inception” ein guter oder schlechter Film ist, da ich nach einer Stunde nicht mehr folgen konnte. Vielleicht war genau das die Absicht von Christopher Nolan, als Meister der Gedankenspiele würde mich dies nicht überraschen.